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08.08.2016: Ab 1.10.2016 sind die Kinderärztlichen Notfallpraxen in Solingen und Leverkusen zuständig für den Südkreis.

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung und der Vorstand der Ärztekammer haben auf Antrag der Kreisstellen Anfang Juli folgender Neuregelung im Kinderärztlichen Notdienst im Südkreis zugestimmt:

Ab 1.10.2016 werden die
Kinderärzte aus Langenfeld und Monheim zum Dienst in der Kinder-NFP Leverkusen eingeteilt,
und die Kinderärzte aus Hilden und Haan in der Kinder-NFP Solingen.

Bis zum 30.9.2016 bleibt es dabei, dass die Kinderärzte noch in ihren eigenen Praxen den Notdienst verrichten.

Der Kampf des Ärztevereins, der Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kreisstelle der Ärztekammer und zahlloser Bürger des Südkreises (die über 26.000 Unterschriften gesammelt hatten) für den Erhalt einer ortsnahen kinderärztlichen Notfallversorgung hatte also letztlich Erfolg. Die wirklichkeitsfremde Zuständigkeit der Kinder-NFP Velbert und Ratingen für den Südkreis ist damit endgültig vom Tisch. 

Zwar konnte die Kinder-NFP Langenfeld nicht gerettet werden, aber immerhin haben die Kinder-NFP Solingen und die Kinder-NFP Leverkusen durch den Zuwachs der Südkreis-Kinderärzte jetzt eine Größe, die deren dauerhaften Bestand auch für die nächsten Jahre garantieren sollte. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die sich engagiert haben! 

28. und 05. Mai 2016: Nichts Neues

Ob und wann sich eine Änderung der vom KV-Vorstand durchgesetzten derzeitigen unbefriedigenden Gestaltung des kinderärztlichen Notdienstes ergibt, ist weiter offen. Hoffnungen, mit den über 26.000 Unterschriften zumindest bis zu einer anderweitigen Lösung eine vorübergehende Wiedereröffnung der Kinderärztlichen Notfallpraxis in Langenfeld erreichen zu können, sind an der starren Haltung des KV-Vorsitzenden Dr. Potthoff gescheitert. So bleibt es bei den hier unter dem 20. März geschilderten Unzulänglichkeiten der kinderärztlichen Versorgung.

13. April 2016: ausgewogener Artikel der Rheinischen Post

Heute greift der für die Hildener Lokalredaktion schreibende Christoph Schmidt nach einem Gespräch mit dem Kinderärzte-Obmann des Südkreises, Herrn Dr. Muscheid, das Thema wieder auf. Der Redakteur stellt die fragwürdige abwiegelnde Argumentation der KV gegen die Eltern in Frage, vgl. unten unter dem 20. März. Ein ausdrückliches Lob diesem Redakteur der Rheinischen Post.   

09. April 2016: Rheinische Post entwertet über 26.000 Unterschriften

Wie am 20. März stellt sich die Rheinische Post m.E. auch diesmal wieder klar gegen die Eltern, die in beeindruckend kurzer Zeit weit über 26.000 Unterschriften für einen funktionierenden kinderärztlichen Notdienst im Südkreis gesammelt haben. Dieses Mal lässt Redakteur Stephan Meisel die KV zu Wort kommen: Alles halb so wild, die kinderärztliche Versorgung sei doch gesichert. Und wieder der KV-initiierte Info-Kasten über Alternativen im Umkreis. Interessant für mich, warum sich die Rheinische Post offenkundig gegen die Bürger - also ihre Leser und Abonnenten - stellt, indem sie der KV keine kritischen Fragen (vgl. unten) stellt, sondern sie weiße Salbe verteilen lässt und damit das Anliegen der Mütter konterkariert.  

20. März 2016: Rheinische Post auf Seite der KV?

Am 16. März berichtet die Rheinische Post über Eltern, die für den Erhalt eines ortsnahen kinderärztlichen Notdienstes im Süden des Kreises Mettmann schon über 20.000 Unterschriften und Petitionsunterzeichner gesammelt haben. Tags drauf, am 17. März, entwertet die Rheinische Post das sofort wieder, indem sie kritiklos die Pressestelle der KV zitiert, die Versorgung der Kinder sei doch gesichert. 

Warum konfrontiert die Redakteurin den KV-Sprecher nicht mit der Tatsache, dass Eltern regelmäßig in Warteschleifen der Arztrufzentrale 116117 versauern, wenn sie nach dem diensthabenden Kinderarzt fragen wollen?
Warum fragt sie nicht, warum die Eltern durch den halben Südkreis fahren müssen, wenn sie die Praxis des diensthabenden Kinderarztes suchen müssen?
Warum fragt sie ihn nicht, warum die bereit stehenden Kinder-Behandlungsräume in der KV-NFP Langenfeld nicht genutzt werden dürfen und verschlossen bleiben?
Warum sagt die Redakteurin nicht, dass die Nicht-Kinderärzte in der NFP Langenfeld meist keinerlei Erfahrung mit Säuglingen und Kleinkindern haben, wenn der KV-Sprecher behauptet, Mütter könnte mit ihren Kindern auch die Erwachsenen-NFP aufsuchen?
Statt dessen schreibt sie kritiklos nur die Verlautbarung der KV und stellt sich so gegen die Menschen im Kreis, gegen die Mütter und Kinder.
Warum?    

Die Neuigkeiten vom 8. März 2016 und früher finden Sie hier.


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Arbeitsgemeinschaft Nordrheinischer Notfallpraxen